Informationen zu Depressionen:

Fühlen Sie sich schon seit längerer Zeit niedergeschlagen, freudlos, antriebslos, erschöpft und haben Verlust von Interessen ?
Sind Sie oft verstimmt, traurig oder haben ein Morgentief ?
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Erscheinungsbild:

Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, Interessverlust, Hoffnungslosigkeit, Antriebsmangel, häufig begleitet von Ängstlichkeit, körperlichem Unwohlsein und erhöhter Ermüdbarkeit gelten als zentrale Symptome des depressiven Syndroms.
Schätzungen zufolge leiden aktuell 2-3 % der Männer und 4-7% der Frauen an einer unipolaren ernsthaften Depression. Besonders schwere Formen dieser Depression finden sich heute unter dem Begriff der "Major Depression mit Melancholie" oder "schwere depressive Episode.

Mögliche Folgen:
Sozialer Rückzug Partnerschaftsprobleme, Verlust von Freundeskreis und sozialen Kontakten

Therapie (vgl. Hautzinger, 1994)

Kognitive Verhaltenstherapie mit ca. 25 - 40 Sitzungen. Darunter versteht man einen problemzentrierten, strukturierten, psychologischen Behandlungsansatz, der bezogen auf Depressionen vier Schwerpunkte verfolgt:
· Ueberwindung der Inaktivität bzw. einseitigen, belastenden Aktivität
· Verbesserung des Sozial-, Kommunikations- und Interaktionsverhaltens sowie der sozialen Kontaktstruktur
· Erkennen, Überprüfen und Korrigieren dysfunktionaler Einstellungen und Ueberzeugungen
· Aufbau eines Bewältigungs- und Problemlöserepertoires für zukünftige Krisen.

Die Ziele werden insbesondere durch Selbstbeobachtung, Aktivitätsaufbau, Selbstsicherheitstraining und dem Erlernen sozialer Kompetenz verfolgt.
Ebenso hat die Pharmakotherapie eine zentrale Rolle. Durch Antidepressiva kann eine wesentliche Verbesserung der Symptomatik erzielt werden.

Rosa Hatz
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